Neu gelesen · 12. Mai 2019
Zu der von Ralf Georg Reuth herausgegebenen Edition der Goebbels-Tagebücher, die 1992 bei Piper erschien, möchte ich keine Rezension im engeren Sinne abgeben. Der Herausgeber erläutert die verschlungenen Wege der Überlieferungsgeschichte dieses einzigartigen Quellendokuments bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sehr genau. Inwieweit diese Ausgabe noch dem Stand der Forschung entspricht, kann ich nicht sagen. Mittlerweile existiert eine vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin...
Wieder gelesen · 29. April 2019
Wieder einmal in die Hand genommen habe ich die Hitler-Biographie von Joachim Fest. Interessiert hat mich zuallererst die Darstellung der Machtergreifung, die nach Joachim Fest zwischen Legalität und Revolution schwankte. In diesem Teil des Buches (S. 555 ff.) bedient sich der Autor einer dialektischen Darstellungsweise. Hitler verstand es, so Fest, diese beiden Pole von Legalität und Revolution in der Waage zu halten. Auf der einen Seite benutzte Hitler die SA, um mit deren Schlägertrupps...